Vortrag & Filmvorführung – Initiative „Pogrom 91″

Als vor 20 Jahren, in der Woche vom 17. bis 22. September 1991, Steine und Brandflaschen auf die Unterkünfte von VertragsarbeiterInnen und Asylsuchenden in Hoyerswerda flogen, haben viele BürgerInnen applaudiert. Mehrere hundert Menschen belagerten die Wohnheime fünf Tage lang, skandierten rassistische Parolen und versetzten die BewohnerInnen in Angst und Schrecken. Die Polizei sah sich nicht im Stande, diese Angriffe zu beenden. Schließlich wurden alle BewohnerInnen der Heime mit Bussen aus der Stadt evakuiert, weil ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte. Der rassistische Mob hatte gesiegt.

Wenn sich im sächsischen Hoyerswerda im September diesen Jahres an den 20. Jahrestag der Geschehnisse von 1991 erinnert wird, hat das mit einer ernstgemeinten Auseinandersetzung und einer daraus folgenden Aufarbeitung und Gedenkkultur leider wenig zu tun. Seit 20 Jahren ist man sich hier einig, dass die Stadt und ihre BewohnerInnen für diese Debatten noch nicht bereit seien und es „andere Probleme“ gebe, als der Umgang mit dieser unschönen Geschichte, durch die diese Stadt weltweit in Verruf geraten ist. Und dennoch werden sich wohl auch in diesem Jahr wieder einige StadtvertreterInnen auf dem Lausitzer Platz oder einem anderen Ort fernab des Geschehens einfinden, um den „extremistischen Ausschreitungen“, wie es auf einer Stele anlässlich des 15. Jahrestages der Ereignisse hieß, von damals zu gedenken.

VORTRAG & FILMVORFÜHRUNG* / MO. 12.09.11 / 19 UHR / QUASIMONO

* (Das Hoyerswerda Syndrom (1996, ca. 52min) und „Viele habe ich erkannt“-Gedächtnisprotokoll eines mosambikanischen Kontraktarbeiters aus Hoyerswerda (1992, 25 min))

Unserer Auffassung nach ist diese Gedenkpolitik nicht nur eine falsche Einordnung der Geschehnisse. Viel mehr scheint jene Praxis eine konstante Weiterführung von Versuchen der Schuldabwehr und Relativierung, wie sie schon damals gebetsmühlenartig von den lokalen Medien und VertreterInnen der Stadt vorgetragen wurden, um den entstandenen Rufschaden wieder wett zumachen.

Vor diesem Hintergrund halten wir es für dringend notwendig, auch nach 20 Jahren gegen diese anhaltende Verdrehung von Tatsachen Stellung zu beziehen. Unsere Betrachtung der damaligen Ereignisse in Hoyerswerda benennt diese klar als das, was sie waren. Nämlich ein rassistisches Pogrom, wie es bis dahin nach dem zweiten Weltkrieg auf deutschem Boden kein Zweites gegeben hat.

Nach den Angriffen im September 1991 waren in der örtlichen Presse wahlweise die Medien von außerhalb, ein Versagen der bundesdeutschen Asylpolitik oder eine sich verschlechternde soziale Lage durch den fehlenden Aufschwung Ost an allem schuld. Kein Wort vom grassierenden Nationalismus der sich damals aller Orten Bahn brach, kein Wort von den marodierenden Neonazigruppen, die allabendlich neue Opfer forderten und von nicht wenigen BürgerInnen dankend als Ordnungsfaktor „in schwierigen Zeiten“ angenommen wurden.

In Hoyerswerda wüteten eben nicht nur Anhänger der vermeintlichen „extremen Rechten“. Vor den Heimen der GastarbeiterInnen und Asylsuchenden tobte ein rechter BürgerInnenmob, bestehend aus Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft. Darunter jene, die sich als Neonazis verstanden, aber eben auch „ganz normale Deutsche“: NachbarInnen und KollegInnen. Ob mit oder ohne Bomberjacke – in ihrem Ziel waren sich vor den Heimen im September 1991 alle einig: „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus“ und dabei war ihnen jedes Mittel recht.

Beflügelt durch die erfolgreiche Vertreibung der migrantischen HeimbewohnerInnen aus Hoyerswerda, breiteten sich ähnliche rassistisch motivierte Überfälle auf Unterkünfte von Asylsuchenden und VertragsarbeiterInnen in der ganzen BRD aus und forderten bald erste Todesopfer. Ihren Höhepunkt erreichte diese Welle rassistischer Gewalt schließlich 1992 in Rostock Lichtenhagen.

Gerade weil Hoyerswerda als Ausgangspunkt dieser Entwicklungen betrachtet werden kann, möchten wir einen Beitrag zur mehr als dürftigen Aufarbeitung des Pogroms vor Ort leisten und die bislang vorherrschende städtische „Gedenkpolitik“ in den Fokus unserer Kritik nehmen. Mit seinem öffentlichen Statement „Die Erinnerung an diese 15 Jahre behalten wir Hoyerswerdaer uns selbst vor“ bestätigte der ehemaliger Oberbürgermeister Horst- Dieter Brähmig noch vor fünf Jahren zähneknirschend den vor Ort allgemein vorherrschenden Konsens des kollektiven Verdrängens.

Mit einer Gedenkdemonstration am 17. September in Hoyerswerda wollen wir an die damaligen Ereignisse gedenken und unsere Position in die Öffentlichkeit tragen. Wir haben außerdem eine klare Forderung, mit welcher dem bisherigen Verdrängen und Vergessen der Ereignisse vom September 1991 nachhaltig entgegengewirkt werden soll: ein Denkmal zur Erinnerung an das rassistische Pogrom. Wir fordern die Stadt auf, dieses Mahnmal auf der Freifläche in der Wilhem-Külz-Straße aufzustellen – vor einem der Häuser, in dem sich das Pogrom 1991 ereignet hat. Damit soll in Hoyerswerda ein fester Ort geschaffen werden, der dauerhaft an die Geschehnisse erinnert. Ein Stolperstein, der ein Vergessen unmöglich macht, mit dem wir den Betroffenen des Angriffs organisierter Neonazis und „ganz normaler“ Bürger gedenken wollen, die man aufgrund ihrer Hautfarbe und Herkunft als „anders“ wahrnahm und denen man deshalb ein Leben in Hoyerswerda nicht zugestand – es ist die Erinnerung an das rassistische Pogrom von Hoyerswerda.

Lasst uns der Stadt zeigen, dass wir mit ihrer Verdrängungspolitik nicht einverstanden sind und beteiligt euch zahlreich an unserem Stadtspaziergang in Erinnerung an die Opfer des rassistischen Pogroms und den im Nachgang der Ereignisse von lokalen Neonazis ermordeten Maik Zerner und Waltraut Scheffler! An diesem Tag werden wir unser Denkmal bereits zur Probe aufstellen!

Ereignisse beim Namen nennen! Keine Ruhe für Hoyerswerda!

Antifaschistischer Stadtspaziergang in Hoyerswerda am 17. September 2011 Start: 14 Uhr am Bahnhof Hoyerswerda

Initiative “Pogrom 91”

Weitere Termine und Infos unter: http://pogrom91.tumblr.com

NAZIS IN SPREMBERG STOPPEN – DEZENTRALE AKTIONEN!

Aufruf der [Antifa Spremberg]:

Am 21. Mai 2011 möchte die „NPD-Lausitz“ ab 12 Uhr in Spremberg unter dem Motto: „Arbeit statt Abwanderung. Gegen Globalisierung und Kapitalismus!“ demonstrieren.

Bisher fielen Neonazis in Spremberg überwiegend durch Übergriffe auf antifaschistische Jugendliche oder Menschen mit Migrationshintergrund auf. Des Weiteren waren sie in dem Sprühen und Verkleben von rechtem Propagandamaterial sehr aktiv. Die Spremberger Neonazis blicken demnach auf eine lange Tradition zurück, da sie bereits seit den frühen 90er Jahren durch derartige gewaltsame Aktionen immer wieder auf sich aufmerksam machten. An diesem 21. Mai findet nun jedoch die erste angemeldete Demonstration von Neonazis in Spremberg seit der Wende statt, sodass diese Aktionsform hier also eher ein Novum darstellt.

Spremberg und seine braunen Problemkinder rückten erstmals 1992 in das Licht der Öffentlichkeit. Neonazis, die sich damals im Musiktreff-Spremberg (MTS) in der Heinrichsfelder Allee trafen, brannten ein Flüchtlingsheim in Schwarze Pumpe nieder. Nur durch Zufall waren zum Tatzeitpunkt keine Menschen in dem Gebäude, welches bis auf die Grundmauern zerstört worden ist.

Über diesen grausamen Vorfall berichtete in einem 90 minütigen Beitrag ein Filmteam des damaligen ORB mit dem Titel „Die Glatzen von Spremberg“. Die Reaktionen der Stadt auf dieses Ereignis fielen äußerst kurios aus. Während sich ein eher geringer Teil der Spremberger Bevölkerung erschüttert über derlei skrupelloses Vorgehen der Neonazis zeigte, war die Mehrheit der Bewohner_innen besorgt um das Ansehen der Stadt. So kam, was kommen musste: Die Spremberger Neonazis, die nachts umherzogen, um Menschen zu drangsalieren, welche nicht in ihr rechtsextremes Weltbild passen, wurden verharmlosend als perspektivlose Verlierer der Wende bezeichnet und antifaschistisch engagierte Menschen wurden als „Nestbeschmutzer“ beschimpft. Anstatt konsequent und effektiv gegen die rechten Gewalttäter_innen vorzugehen, wurde frei nach dem Motto „Aus den Augen aus dem Sinn.“ gehandelt. Demnach stellten die damaligen Stadtverordneten um Egon Wochatz den Nazis Klubräume auf dem Georgenberg am Rande Sprembergs zur Verfügung. Hier traf sich nun alles was Rang und Namen in der Spremberger Naziszene hatte. Es kamen Besucher_innen aus ganz Europa, wie der Schweiz oder Italien. In diesen Klubräumen wurden Konzerte unter anderem mit Frank Rennicke – einem neofaschistischen Liedermacher – oder Bands wie „Endstufe“ veranstaltet. Außerdem konnten rund um den Klub in den Wäldern des ehemaligen Militärgeländes immer wieder Neonazis beim Abhalten von Wehrsportübungen beobachtet werden. Die europaweit bekannte Rechtsrock-Band „Frontalkraft“ hat hier ebenfalls ihren Ursprung.

Bis zum Jahr 1997 kam es in und um Spremberg immer wieder zu Übergriffen durch Neonazis. Hauptsächlich auf benachbarten Dorffesten, dem jährlichen Heimatfest sowie in örtlichen Diskotheken ließen die Neonazis ihrer Gewalt freien Lauf. So avancierte beispielsweise die „Diskothek Schilfhütte“, welche sich außerhalb Sprembergs befindet, zur Neonazi-Stammdisko.

Durch den Abzug eines Teils der Neonazis in die Rockerszene, dem Eingebundensein in familiäre Strukturen und nicht zuletzt aufgrund eines konsequenten Einschreitens durch antifaschistische Aktivist_innen beruhigte sich die Situation in Spremberg ein wenig. Trotz dieser trügerischen Ruhe verblieb der Hauptteil der Neonazis in Spremberg weiterhin im Hintergrund aktiv und konzentrierte sich auf die Agitation jüngerer Menschen. Durch regelmäßig wiederkehrende Gewaltausbrüche etwa zum sogenannten „Männertag“ oder zu ähnlichen Gelegenheiten zeigten die Nazis fortwährend Präsenz.

Im Jahr 2008 sorgten Klubräume des „Bunker 38“, die auf dem Grundstück einer im Spremberger Ortsteil Schwarze Pumpe ansässigen Sanitärfirma entdeckt wurden, abermals für mediales Interesse. Besagte Klubräume fielen besonders durch ihre Inneneinrichtung auf. Schwarz – weiß – rote Wandgestaltungen, Reichskriegsflaggen und ein Porträt der Neonazi-Band Landser zeugten vom inneren braunen Anstrich der Klubbesucher_innen. Diese waren vorrangig jugendliche Neonazis aus dem Anti-Antifa Spektrum und sogenannte „Autonome Nationalisten“, was durch eigens gedruckte T-Shirts zum Ausdruck gebracht wurde. Ähnlich wie beim bereits beschriebenen Georgenberg-Jugendklub wurden auch hier Konzerte veranstaltet. Außerdem trafen sich in diesem Klub die Neonazis, um von hier aus auf Prügeltour nach Spremberg zu ziehen. Immer wieder kam es zu Übergriffen auf Angehörige des „Piraten e.V.“, einem antifaschistischen Jugendklub im Zentrum Sprembergs oder auf alternative Jugendliche.

Auch hier kam es aufgrund antifaschistischen Engagements und medialen Drucks zu einem Rückzug der Neonazis in private Bereiche. Seit dem Ende des Jahres 2010 kommt es in Spremberg nun wieder verstärkt zu gewalttätigen Übergriffen durch Neonazis. Vorrangige Ziele sind der „Piraten e.V.“ sowie Linke und alle, die nicht in das Weltbild der Neonazis zu passen scheinen. Hauptakteure und Rädelsführer der Schlägertrupps sind meist Jugendliche. Sie suchen die Opfer aus und organisieren Schlägertrupps. Des Weiteren werden Kaderschulungen besucht und Kontakte in die Cottbuser Hooligan- und Naziszene gepflegt. Die besagten Schlägertrupps waren es auch, die einen linken Jugendlichen während einer Antifa-Demo in Spremberg am 15. 01. 2011 angriffen. Während dieser Demo wurde den Teilnehmer_innen und anderen Anwesenden besonders deutlich bewusst, welches Bedrohungspotenzial die Spremberger Neonazis darstellen. Immer wieder konnten vor, während und nach der Demonstration Nazis in Gruppen bis zu 10 Leuten gesichtet werden. Sie fotografierten und bedrohten die Teilnehmer_innen und griffen schlussendlich die Demo während der Abschlusskundgebung an. Dieser Angriff konnte aufgrund des Komplettversagens der anwesenden Polizei nur durch das Einschreiten der Antifas beendet werden. Auch im weiteren Verlauf des Tages kam es zu insgesamt drei Angriffen auf die Räume des Piraten e.V. durch stadtbekannte Neonazis. Insgesamt wurden an diesem Abend 7 Neonazis vorläufig in Gewahrsam genommen und auf der Wache in Cottbus verhört.

Die Spremberger Stadtverwaltung reagiert auf diese Vorfälle, ebenso wie sie bereits in den frühen 90er Jahren reagierte. Sie verschweigt, ignoriert und toleriert das Treiben ihrer braunen Sprösslinge. Anstatt endlich aktiv zu werden und gegen die prügelnden Neonazis vorzugehen, diffamieren und verfolgen sie die einzigen Menschen, die sich aktiv diesen Gewalttäter_innen entgegenstellen. Besonders hervor tun sich hierbei Andreas Lemke (SPD), der eine Verschwörung von aus Großstädten heran gekarrten Linksextremisten konstruiert und der Pseudoantifaschist Benny Blatz (SPD), dessen Aktivitäten gegen Rechts sich lediglich auf große Worte beschränken. Auch Hartmut Höhna (CDU), der hinter jedem Sonnenbrille und Kapuze tragenden Demonstranten einen Verbrecher vermutet, gehört zu den ignoranten Spremberger Stadtpolitikern.

Nun wollen die Neonazis aus NPD, JN und regionalen Freien Kräften erstmals in Spremberg demonstrieren. Diese geplante Demo kann als direkte Antwort auf die Antifa-Demonstration vom 15. 01. 2011 betrachtet werden. Die Neonaziszene in Spremberg sieht sich zunehmend in die Ecke gedrängt und versucht nun Boden gut zu machen. Dazu rufen sie größtenteils ihre Kameraden aus Guben und Cottbus, um den Vorsitzenden der „NPD-Lausitz“ – Ronny Zasowk, zur Hilfe. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern!

Als Reaktion auf den Naziaufmarsch rufen bürgerliche Jugendgruppen, Vereine und Einzelpersonen unter dem Label „LAUT:Stark gegen Nazis – Musik ist unsere Antwort“ via Facebook und StudiVZ dazu auf, mit Musik ein Zeichen gegen Nazis zu setzen. Die Initiatoren, welche aus dem Umfeld der JUSOS stammen, entblöden sich hierbei „Rechts“ und „Links“ gleichzusetzen. Mit bis zu 5 Trucks möchte mensch mit Bands und DJ’s einen Sternmarsch formieren. Sie möchten keine Nazis und keine vermummten Linken in der Stadt. Dass Vermummung oftmals das einzige Mittel gegen fotografierende Nazis darstellt, ignorieren sie dabei völlig. Obwohl das Anliegen dieser „Nazigegner“ aufgrund ihrer Intention grundlegend unterstützenswert ist, bleiben große inhaltliche Teile zu diskutieren und in Frage zu stellen. Ein konsequentes agieren antifaschistischer Kräfte, die sich das Verhindern und nicht nur das bloße Kritisieren des Naziaufmarsches zum Ziel setzen, bleibt unersetzlich. Für uns als Antifa gilt es deshalb sich mit allen emanzipatorischen, gegen den Naziaufmarsch gerichteten Kräften solidarisch zu zeigen. Deshalb gilt auch am 21. Mai 2011 wie auch sonst in Spremberg und überall:

Nazis bekämpfen. Zusammen. Auf allen Ebenen. Mit allen Mitteln.
21. MAI 2011 – AB 10 UHR IN SPREMBERG – DEZENTRALE AKTIONEN!

Nazis angreifen! Spremberger Verhältnisse demontieren! Naziaufmarsch Verhindern!

[ANTIFA SPREMBERG]

21.05.2011 – Naziaufmarsch in Spremberg verhindern!

Neonazis der lokalen NPD, JN und „Freien Kräften“ planen für Samstag den 21.05. eine Demonstration durch das südbrandenburgische Spremberg bei Cottbus. Unter dem Motto „Arbeit statt Abwanderung! Gegen Globalisierung und Kapitalismus!“ wollen sie sich ab 12 Uhr am Spremberger Bahnhof versammeln und historisch die erste Nazidemonstration der Stadt durchführen.

Spremberg kam in der letzten Zeit immer wieder durch stetig hohe Naziaktivität und eine alarmierende Anzahl von rechten Angriffen auf alternative Personen und Projekte ins Gespräch. [1]
Dies nahm die Antifa Spremberg, unterstützt von der Antifa Cottbus, zum Anlass und veranstaltete am 15.01.2011 eine Demonstration durch die Spremberger Innenstadt mit der Forderung „Naziaktivitäten in Spremberg stoppen! – Linke Freiräume erkämpfen!“. Durch eine entschlossene antifaschistische Präsenz an diesem Tag fühlten sich die regionalen Neonazis in ihrer braunen „Homezone“ nicht mehr wohl. So versuchten sie auch an diesem Tag wieder einmal „Stärke“ zu zeigen und ließen sich regelmäßig am Rande der Demo blicken. Im Anschluss an die Demo ist es schließlich zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen. [2] [3]

Der geplante Naziaufmarsch am 21.05. ist somit als „Antwort“ der Neonazis gegen das antifaschistische Engagement zu verstehen. Sie wollen „ihre Stadt zurückerobern“ und zeigen „wem die Stadt gehört“.

Doch nicht nur lokale Neonazis wollen antifaschistische Politik bekämpfen, sondern auch weite Teile der Spremberger Stadtverwaltung. Mit reißerischen Artikeln in der Spremberger Regionalzeitung wird immer wieder betont, dass das Hauptaugenmerk zukünftiger Polizeiarbeit und staatsanwaltschaftlicher Aktivitäten auf dem Beobachten der linken Szene und ihrer „Mitteilungsorgane“ liegen werde. Eine Thematisierung neonazistischer Gewalt hat bis heute nicht stattgefunden. [4]

Gegen diesen traurigen politischen Trend und gegen den Naziaufmarsch gilt es am 21.05.2011 in Spremberg auf die Straße zu gehen.

Markiert Euch dieses Datum „Rot“ im Kalender an – Naziaufmarsch in Spremberg verhindern!

Alle Infos folgen in der nächsten Zeit – Stay tuned!
[Antifa Spremberg]

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2011!

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2011

In allen Teilen der Welt gehen am 1. Mai viele Millionen Menschen auf die Straße. Aktive aus linken und revolutionären Organisationen, aus Gewerkschaften und verschiedenen Bewegungen bringen ihre täglichen Forderungen und Kämpfe auf einen Punkt: Für den Klassenkampf gegen Kapital und bürgerliche Regierungen. Für eine Welt in der die Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht nach Verwertungsinteressen, sondern nach den Bedürfnissen aller gestaltet werden. Für eine Perspektive jenseits des Kapitalismus. Für die soziale Revolution!

Berlin | 18 Uhr | Kottbusser Tor

Revolutionäre-1.-Mai-Demos auch in: Duisburg | Hamburg | Nürnberg
Vorabenddemos (30.04.): Berlin | Fürth | Hamburg | München | Stuttgart
Naziaufmärsche verhindern: Bremen | Heilbronn | Halle

15.02.2011 – Naziaufmarsch in Cottbus blockieren!

Am Dienstag, dem 15. Februar 2011, dem 66. Jahrestag der Bombardierung des Cottbuser Bahnhofs durch die Alliierten Luftstreitkräfte im Zweiten Weltkrieg, wollen Neonazis erneut durch Cottbus marschieren. Unter dem Motto „Gegen US-Imperialismus und Bombenterror! Für die Freiheit der Völker!“ meldete die NPD-Lausitz unter Ronny Zasowk einen „Gedenkmarsch“ in Cottbus an. Bereits wie im letzten Jahr wollen Neonazis durch Geschichtsrevisionismus deutsche Täter als Opfer darstellen und die deutsche Kriegsschuld in Frage stellen.

Während der „Dresden Aktionswoche“ vom 13.02. zum 19.02. wollen Cottbuser Neonazis sich mit ihrem „Gedenkmarsch“ am Dienstag einreihen und ihren „Kameraden“ einen weiteren „Pflichttermin“ bieten. Treffpunkt der Neonazis soll der Cottbuser Hauptbahnhof ab 18 Uhr sein, die Route verläuft mit mehreren Kundgebungen ähnlich wie im letzten Jahr durch Cottbus Nord.

Auch dieses Jahr ist ein breiter antifaschistischer Protest geplant dessen Vorbereitung bereits auf Hochtouren läuft. Konkrete Terminhinweise folgen in den nächsten Tagen!

Mit diesem Vorankündigungstext wollen wir Euch bereits jetzt auf den 15. 02 2011 als wichtigen Termin hinweisen um Euch einen größeren Planungszeitraum zu ermöglichen.

Naziaufmärsche in Dresden, Cottbus, Chemnitz – Alle Scheisse!

Am 15.02 ab nach Cottbus – Naziaufmarsch blockieren! – Nazis kurz vor Dresden so richtig einheizen – Auch unter der Woche!

Bericht – Antifa Demo in Spremberg

Am vergangenen Samstag, 15. Januar, fand in Spremberg (Südbrandenburg / bei Cottbus) unter dem Motto „Naziaktivitäten in Spremberg stoppen! – Linke Freiräume erkämpfen!“ eine antifaschistische Demonstration statt. Der Demonstration, zu der die Antifa Spremberg und die Antifa Cottbus aufgerufen haben, folgten ca. 150 Antifaschist_Innen und Bürger_Innen.

Anlass der Demonstration ist die ansteigende rechte Gewalt in der Region und besonders in Spremberg. Im Jahr 2010 kam es monatlich zu körperlichen Angriffen auf alternative und nicht rechte Jugendliche in Spremberg. Besonders oft kam es zu Übergriffen auf Personen aus dem Umfeld des linksorientierten „Piraten e.V.“. Nicht nur die Mitglieder des Vereins sondern auch ihre Vereinsräume wurden oft zum Angriffsziel. Es wurden Scheiben eingeschlagen, in den Innenhof eingedrungen und randaliert. Die Konsequenz dieser Überfälle war die Kündigung der Räume durch den privaten Vermieter. Somit stand der letzte alternative Treffpunkt der Stadt kurz vor dem aus. Durch ein zivil-gesellschaftliches Engagement konnte der Vertrag um einige Zeit verlängert werden. Um dieser Tendenz der rechten Gewalt etwas entgegenzusetzen wurde gemeinsam mit bürgerlichen Kräften der Stadt eine Demonstration organisiert. Ziel war es zu zeigen das Opfer rechter Gewalt nicht alleine gelassen werden und um ein entschlossenes Statement gegen alte und neue Nazis zu setzen.

Die Demonstration verlief friedlich aber dennoch kämpferisch durch die Innenstadt von Spremberg. Mit Flugblättern, mehreren Kundgebungen mit Redebeiträgen wurden Spremberger_Innen auf die Nazi-Aktivitäten in ihrer Stadt aufmerksam gemacht. Ebenso wurde gezeigt das rechte Gewalt nicht unbeantwortet bleibt und nicht totgeschwiegen sondern thematisiert und bekämpft wird. Es folgten Solidaritätsgrüße nach Magdeburg und Aufrufe sich in Dresden an den Blockaden, am 19. Februar, zu beteiligten. Insgesamt kann vermerkt werden, dass über die gesamte Demonstration hinweg rege Aufmerksamkeit bei den Bewohner_Innen Sprembergs erzielt werden konnte.

Am Rande der Demonstration kam es immer wieder zu Provokationen durch Neonazis. Schon auf dem Demonstrationstreffpunkt, dem Spremberger Marktplatz, tauchten bekannte Neonazis auf und versuchten zu provozieren. Hierbei kam es zu Rangeleien, die durch Cottbuser Polizisten in „Zivil“ unterbunden wurden.

Immer wieder ließen sich jedoch am Rande des Aufzuges auffällige Photographen und Neonazis blicken, die durch einschreiten der Demo-Teilnehmer_Innen erkannt und des Ortes verwiesen wurden. Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich kurz vor dem Ende der Demonstration, als ein junger Antifaschist in einer Lokalität vor mehreren „Gästen“ attackiert wurde. Daraufhin besuchten mehrere Antifaschisten die Räumlichkeiten und erkannten Neonazis, wo es zu einer weiteren Auseinandersetzung kam, die durch einstürmende Polizei-Einheit gestoppt wurde. Währenddessen wurden weitere Neonazis in unmittelbarer Demo-Nähe gesichtet, die ebenfalls die Demonstration angreifen wollten jedoch ließen diese von ihrem Plan ab als sie sich der Überzahl an Demonstrant_Innen gegenüber sahen und ergriffen die Flucht. Die anwesenden Polizei-Einheiten und die Vielzahl der Polizisten in „Zivil“ aus Cottbus hielten sich weitestgehend zurück. Laut dem „Ermittlungsausschuss-Cottbus“ gab es keine Festnahmen.

In den Abendstunden kam es in Spremberg zu weiteren Übergriffen. Die Vereinsräume des alternativen „Piraten e.V.“ wurden wiederholt zur Zielscheibe rechter Gewalt. Zwei mal wurden die Räumlichkeiten durch ca. 20 Neonazis mit Böllern und Rauchbomben beworfen und es wurde versucht in den Innenhof des Hauses zu gelangen. Ohne Erfolg. Laut Polizei wurden beim zweiten Angriff sieben Neonazis festgenommen, gegen die wegen „Landfriedensbruchs“ ermittelt wird. Es ist verwunderlich wie selbst der sonst so fleißig in alle Richtungen ermittelnde Staatsschutz solche Angriffe nicht vorhersehen konnte.

Polizeiliche Willkür und Repression gegenüber linken Aktivisten_Innen sind allen bekannt, doch bei Neonazis drückt man sichtbar das rechte Auge zu. In Publikationen wie „Verfassungsschutzbericht“ protzen die Dienste mit angeblichem Hintergrundwissen, Recherche-Arbeit und Informationen von Spitzeln aus der Szene, doch das einfachste wird wohl nicht getan.

Schon vor Wochen veröffentlichten Neonazis aus Spremberg auf ihrem Blog den Spruch „WER UNS DIE HAND REICHT, DEM REICHEN WIR SIE AUCH. WER UNS DIE FAUST BALLT DEM BRECHEN WIR SIE AUF!“ in Bezug auf die bevorstehende Antifa-Demo in ihrer „Heimatstadt“. Wem doch real die Faust gebrochen wurde ist mehr als streitbar.

Diese Vorfälle, wie provozierende Neonazis vor, während und nach der Demonstration und die beiden Angriffe auf das Vereinshaus zeigen noch einmal deutlich wie wichtig antifaschistisches Engagement in Spremberg und Umland ist. Es ist selbstverständlich das diese Demonstration nur eine Aktion von vielen war. Weiterhin steht unserer Region ein Naziaufmarsch am Dienstag dem 15.02., dem Tag der Bombardierung von Cottbus durch Alliierte im zweitem Weltkrieg bevor. Es ist wichtig den Neonazis aus der Region einen Strich durch die Rechnung zu machen und diesen Aufmarsch zu verhindern!

Südbrandenburg antifaschistisch rocken! Am 15.02. auf nach Cottbus – Naziaufmarsch verhindern!

(Antifa Spremberg) (Antifa Cottbus)

Antifa Demo in Spremberg

Übergriffe durch Neonazis haben in Spremberg eine lange Tradition. In den frühen 90er Jahren wurde im Stadtteil „Schwarze Pumpe“ ein Asylbewerberheim durch einen Brandanschlag bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Jahre bis 1997 waren geprägt von beinahe wöchentlichen Angriffen auf antifaschistische Menschen und Einrichtungen. Im Jahr 2008 trat der Ortsteil „Schwarze Pumpe“ abermals in die Öffentlichkeit. Auf dem Gelände einer ansässigen Sanitärfirma wurden Clubräume entdeckt, die mit Schwarz-Weiß-Roten Borten und Porträts von Landsern geschmückt waren. Diese Räume, mit dem Namen „Bunker 38“ bildeten die kulturelle Hochburg für örtliche Neonazis. Nachdem es in Spremberg zwischen 1998 und 2008, bedingt durch ein effektives antifaschistisches Eingreifen und ein breit gefächertes bürgerliches Engagement zu weniger Vorfällen kam, flammt die rechtsextreme Gewalt nun erneut auf.

Seit Mitte des Jahres 2009 sind fast monatlich Übergriffe auf Alternative Menschen die nicht in das Weltbild der Rechten passen oder auf den alternativen Jugendclub „Piraten e.V.“ zu verzeichnen. Zuletzt am 13. 11. 2010 drangen mehrere vermummte Neonazis in den Innenhof des Hauses ein, zündeten Knallkörper und beschädigten Gebäudeteile.

Erst kürzlich, am Nachmittag des 07. 12. 2010 kam es zu einem Übergriff auf zwei nicht rechte Jugendliche. Beide wurden durch Schläge mit Knüppeln und Fausthieben verletzt und erlitten Blutergüsse und Schwellungen.

Im Zusammenhang mit zündelnden Nazis in Dresden und Berlin, mordenden Nazis in Leipzig oder dem Angriff auf das linke Hausprojekt „Zelle79“ am 11. 11. 2010, als in Cottbus vier vermummte Neonazis die Fenster des Hauses mit zerbrochenen Gehwegplatten einwarfen, bilden die Übergriffe in Spremberg einen traurigen „ostdeutschen Trend“.

Nicht nur die Mitglieder des „Piraten e.V.“ oder antifaschistische Jugendliche sind von der Gewalt der Neonazis betroffen, sondern wir alle. Deshalb rufen wir zu einer antifaschistischen Demonstration in Spremberg auf. Wir möchten mit dieser Demonstration ein entschlossenes Statement gegen alte und neue Nazis in und um Spremberg setzen und zeigen dass in unserer Stadt und anderswo kein Platz ist für ihre Gewalt. [Antifa Spremberg]

ES IST IMMER EIN ANGRIFF AUF UNS ALLE – NAZIGEWALT STOPPEN!

Antifa Demo in Cottbus – Es ist immer ein Angriff auf uns alle!

Das Jahr 2010 ist in Cottbus durch rechte Gewalt und massive Nazipräsenz gekennzeichnet. Die Liste der Gewalttaten ist lang. Seit der NPD-Demonstration am 15. Februar 2010 kam es verstärkt zu rechten Aktivitäten. Regelmäßig werden links-alternative Menschen in Südbrandenburg bedroht, beleidigt und zusammengeschlagen.

Auch strukturell versuchen die Nazis zu punkten und probieren den „Rechten Lifestyle“ in Cottbus zu etablieren. Neben dem rechten Platten- und Klamotten-Laden „The Devils Right Hand Store“ gibt es seit September mit dem Naziladen „Oseberg“, einen „Thor Steinar“ Vertrieb in der Innenstadt. Des Weiteren sitzt eine der aktivsten Kreisverbände des Landes Brandenburg, die „NPD Lausitz“, im Cottbuser Stadtparlament und bietet geistigen Nährboden für militante Neonazis.

Als wäre es selbstverständlich veranstaltet die NPD und sogenannte „Freie Kräfte“ in unserer Region Kundgebungen, Konzerte, Kameradschaftsabende und Aufmärsche.

Angriffe, wie auf die Räumlichkeiten des alternativen „Piraten e.V.“ in Spremberg und das Jugend- und Kulturzentrum „Park7“ in Forst, gehören ebenfalls zu ihrer Strategie der „National befreite Zone“.Gleiches geschah auch in Cottbus als am 11. November das linke Wohn- und Kulturprojekt „Zelle 79“ angegriffen wurde. Dabei wurden zwei Scheiben mit zerbrochenen Gehwegplatten eingeworfen.Im Zusammenhang mit drei Brandanschlägen in Dresden und Berlin im Oktober, bei denen wie durch ein Wunder keine Menschen getötet wurden, bilden diese Vorfälle einen ostdeutschen Trend. Dieser forderte am 24.10. diesen Jahres sein erstes Todesopfer in Leipzig, wo ein junger Iraker von einem bekennenden Neonazi niedergestochen wurde.

Wir werden weder die Hetze der NPD im Parlament schweigend tolerieren, noch lassen wir uns durch Nazis einschüchtern. Es ist an der Zeit laut und konsequent gegen alte und neue FaschistenInnen vorzugehen und unseren Unmut laut auf die Straße zu tragen.

Heraus zur Antifa Demo – Nazis aktiv und geschlossen entgegentreten!

27.11.2010 – 14 UHR – AM GLADHOUSE

16.10.Leipzig


Leipzig / 16. Oktober / Call For Action > Aufruf zu antifaschistischen Protestaktionen

Mit mehreren Aufmärschen wollen Neonazis am 16. Oktober durch Leipzig ziehen. Das braune Spektakel steht unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ und soll nachholen, was vor fast genau einem Jahr gescheitert ist: Am 17. Oktober 2009 steckten mehr als 1300 Neonazis für viele Stunden im Leipziger Osten fest, abgeschirmt durch die Polizei und eingekeilt von Protestblockaden. Diese sind dank 3000 Gegendemonstrant_innen erfolgreich gewesen. Nun steht derselbe Spuk wieder an – und wir erwägen alles Nötige, um ihn wieder zu beenden.
Ihre Aufmärsche dienen der Verbreitung rechter Propaganda. Das Aufmarschgebiet wird zur Angstzone für alle, die dem Feindbild der Neonazis entsprechen.

Wir – das Antifabündnis Roter Oktober – rufen daher alle fortschrittlich denkenden Menschen dazu auf, am 16. Oktober in Leipzig gegen Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus auf die Straße zu gehen – und alle Naziaufmärsche zu verhindern!

Wie das geht?
1. Holt euch aktuelle Infos vom Bündnis Roter Oktober auf http://1610.blogsport.de
2. Sagt euren Freund_innen bescheid! Besprecht, was ihr an dem Tag machen wollt.
3. Vernetzt euch! Macht selber Werbung: Mündlich, im Internet und überall!
4. Informiert euch kurz vor dem 16. Oktober nocheinmal gründlich. Benutzt am Tag die Informationsstrukturen (WAP Ticker für’s Handy, Infotelefon, Radio Blau)
5. Am 16.10.: Arsch hoch! Raus auf die Straße und alle Naziaufmärsche verhindern!


http://1610.blogsport.de/images/1610banner500x250px.jpg

Antifademo – Dresden – 18.9.2010


Protest ist, wenn ich sage, dass und das passt mir nicht…

Widerstand ist, wenn wir dafür sorgen, dass das, was uns nicht passt, nicht länger geschieht!

Mit dieser Demonstration wollen wir uns mit all den Betroffenen weltweit solidarisieren, die in ständiger konkreter Bedrohung durch rassistische und andersweitig xenophobe Gewalt diskriminiert, verletzt, verhaftet oder getötet werden.
Wir wollen ein anderes Leben, ein Leben in dem wir nicht wegen unserer Hautfarbe, unserer politischen Ansichten oder unseren Gefühlen für andere Menschen, um unser Leben fürchten müssen. Wir stellen uns geschlossen gegen jegliche Form der Unterdrückung. Alles was Menschen klein macht und diskriminiert, werden wir bekämpfen.

Deshalb erscheint zahlreich am 18.09. auf der Demo, um zu zeigen, was wir von nazistischen Höhenflügen halten!
Treff ist 15 Uhr am Albertplatz in Dresden


http://media.de.indymedia.org/images/2010/08/288840.jpg

Update: The day after
http://farm5.static.flickr.com/4125/5004162406_a60fd63bf4_b.jpg

Knapp 700 Men­schen de­mons­trier­ten ges­tern am spä­ten Nach­mit­tag er­neut in der Dres­dner In­nen­stadt gegen den rech­ten Ter­ror der ver­gan­ge­nen Mo­na­te und die Gleich­gül­tig­keit der Po­li­tik.



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